Wer bin ich
Mein Name ist Alexander Fink (wobei mich eigentlich alle immer nur Alex nennen).
Ich bin Schwabe und lebe im Ostalbkreis nähe Schwäbisch Gmünd.
Ich bin verheiratet und hab neben meiner Tochter auch 2 ganz liebe Enkel.
In meinem "normalen" Leben bin ich Software Entwickler und Projektleiter.
Ich erzähle gerne Geschichten, deswegen jetzt hier auch ganz ausführlich wie
es zu all dem mit dem Tanzen, dem Trainer und der App und Internetseite eigentlich gekommen ist:
1. Vom Zufall zur Leidenschaft
Eigentlich war alles reiner Zufall.
Es war im Sommer 2021, als mich meine über alles geliebte Frau Sabine zum Line Dance
mitgeschleppt hat.
Sie hatte auch rein zufällig ein paar Tage vorher mit einer kleinen
Gruppe bei einem privaten Line Dance Workshop teilgenommen
Ihre Worte danach werd ich nie vergessen:
Wir gehen zu einem Line Dance Training!
Du musst dir das anschauen,
das macht so viel Spaß!“
Gesagt getan, wir gingen hin -
Was dann passierte, hätte ich nie zu träumen gewagt – und zwar gleich in zweifacher Hinsicht:
Zum einen war da diese unglaubliche Community.
Ich hatte ja keine Ahnung von der Line-Dance-Welt! Aber wir wurden ab der ersten Sekunde mit
einer solchen Herzlichkeit und Offenheit aufgenommen, dass wir innerhalb kürzester Zeit komplett
integriert waren.
Zum anderen hat es mich dann selbst eiskalt erwischt:
Nach nur wenigen Stunden im Training war ich vollkommen vom Line Dance Virus infiziert.
Die Schritte, die Energie, der Spaß – es hat mich so sehr gepackt, dass ich sogar wieder
angefangen habe, bewusst Musik zu hören. Etwas, das davor jahrelang komplett eingeschlafen war.
Ein riesiges Dankeschön geht hier natürlich an Moni und die gesamte Truppe von Flowing Water aus Ellwangen – die orangefarbenen „Holländer“!
Hättest Du, Moni, diesen Workshop mit meiner Frau nicht gemacht,
wären wir gar nie zur Gruppe gekommen.
Am Ende hast du den größten Beitrag dazu geleistet,
dass ich diesen Weg bis heute so weiter gegangen bin.
Du hast mir den Spaß am Tanzen vermittelt und vor allem hast du mir
auch die meisten der Tänze, die ich heute kann, beigebracht.
Natürlich will ich die gesamte Gruppe auch nicht vergessen:
Wir hätten diese fantastische Welt gar nie entdeckt, wenn wir
nicht so nett und freundlich von euch allen damals aufgenommen worden wären.
2. Der zweite Zufall – Die Trainer Initialzündung
Dass ich irgendwann selbst als Trainer vor Gruppen stehen würde, war der nächste
große Zufall in meiner eigentlich noch gar nicht so langen Line Dance Zeit.
Bei einem längeren Aufenthalt in Bad Rappenau wurde ich gefragt, ob ich in
kleiner Runde vielleicht mal ein paar Schritte und leichte Tänze zeigen mag?
Was sich am Ende daraus entwickelte, war absolut nicht vorherzusehen.
Aus einem unscheinbaren Abend mit 6 Personen wurde schnell an mehreren Tagen
in der Woche eine Abendsession mit so viel Dynamik und wachsender Beteiligung.
Neuankömmlinge hielten das sogar alles für eine offizielle Veranstaltung der
Klinik, und dachten ich sei dabei noch der leitende Therapeut.
An diesem Training, das in kürzester Zeit schon „regelmäßig“ abgehalten wurde,
waren zeitweise bis zu 40 Personen dabei.
Das Schöne dabei war auch noch, dass es freitags immer Live-Musik gab, und wir
Zusammen das Gelernte direkt beim gemeinsamen Tanzen umsetzen konnten.
Das war eine wundervolle Zeit, die mich auch sehr berührt hat.
Als mir eine Dame zum Abschied dann noch sagte, dass das Tanzen bei mir
„die allerbeste Anwendung während ihres Aufenthaltes“ gewesen sei,
hat mich das noch viel tiefer berührt – und irgendwie hat es da in mir auch Klick gemacht.
Mir wurde klar:
Ich sah bei einigen dasselbe Funkeln in den Augen, wie ich es selbst immer habe.
Sie hatten so viel Spaß daran und ich merkte schnell, dass ich Sie auch mit in
diesen Bann gezogen habe.
An alle, die damals in Bad Rappenau dabei waren:
Euer Feedback hatte großen Anteil daran, dass ich diesen Weg zum Line Dance Trainer eingeschlagen habe.
Es ist sehr schön, dass ich auch heute noch mit einigen von euch in Kontakt stehe.
3. Der Anspruch – Wenn schon, dann richtig!
Nach den Erfahrungen in Bad Rappenau spürte ich tief in mir: Ich will Menschen begeistern
und ihnen das Tanzen weitergeben.
Mein persönlicher Anspruch an mich machte jedoch sofort klar, dass ich nicht einfach nur
irgendwelche Schritte vortanzen wollte.
Ich hatte den Anspruch, die Didaktik, die Bewegungsabläufe und die Hintergründe von
Grund auf fundiert zu verstehen, um echte Qualität im Unterricht abzuliefern.
Es begann daher die Suche nach einer professionellen Ausbildung zum Line-Dance-Trainer.
4. Mehr Struktur – Weg mit der Zettelwirtschaft
Wahrscheinlich kennt das jeder von euch:
Wenn man anfängt Line Dance zu lernen, beginnt irgendwann diese Zettelwirtschaft.
Man sammelt Step Sheets, erstellt Listen von Alternativtänzen,
sammelt Setlisten von Bands usw. usw.
Und wenn du dann noch vielleicht bei einer anderen Gruppe tanzt,
dann wird es immer unübersichtlicher.
Das muss strukturiert werden!
Klar war auch:
Ich brauche das immer im Zugriff. Ich kann schließlich nicht während
eines Events meine Ordner rausholen und kurz mal nachschauen, wie der Tanz eigentlich geht.
Und dann trat das "normale" Leben als Software Entwickler auf einmal nach vorne.
Es gibt für mich ja hervorragende Werkzeuge, um Struktur zu schaffen und das alles in
Form einer App/Internetseite immer online verfügbar zu machen.
Also, los gehts!
Es gibt aktuell nichts Vergleichbares, um Deine Listen so zu pflegen,
wie Du das gerne hättest, fang an zu programmieren.
www.LineDanceGroup.de
5. Der Anfänger – Was in aller Welt sollen wir tanzen?
Wer kennt das nicht: Auf einem Live-Event oder einer CD-Party setzt die Musik ein.
Die Stimmung ist da – manche fangen an zu tanzen, weil sie den speziell
choreografierten Tanz zur Musik kennen.
Viele stehen jedoch erst einmal zögernd am Rand und stellen sich die eine große
Frage:
Für mich war das damals als Anfänger das Schlimmste:
Da war sofort klar, das muss anders werden:
Irgendwann habe ich mich dann intensiver mit den Tänzen und der Musik beschäftigt.
Meine langen Jahre im Musikverein waren dazu sehr hilfreich.
Technisch gesehen gibt es nicht sehr viele Dinge, die man benötigt,
um auf eine Musik eine alternative Choreografie zu finden –
eigentlich geht es erst einmal nur um Geschwindigkeit und Rhythmus.
Jedoch gibt es da dann doch noch einen weiteren Punkt:
Es ist dieses Gefühl, wenn beim Tanzen die Bewegung auf einmal komplett mit der Musik verschmilzt.
Irgendwie habe ich damals bemerkt:
Okay, das Gefühl steckt ein wenig in dir.
Heute läuft manchmal Musik und bei mir beginnen sich auf einmal die Beine zu bewegen.
Das geht ganz von alleine ohne Nachdenken. Das fühlte sich anfangs komisch an,
es ist dann aber einfach da.
Ich werde dann oft gefragt:
Meist kann ich es sagen, aber manchmal lautet meine Antwort dann auch:
Es war mal an einem Tag, als ich spät auf einem Live-Event auftauchte.
Ich werde nie vergessen wie ich jemanden von hinten rufen hörte:
Was soll ich sagen, auch hier war sofort der Gedanke da:
6. Die Ausbildung zum Trainer
Meine Suche nach einer professionellen Ausbildung zum Line-Dance-Trainer
dauerte nicht lange. Die Wahl fiel auf Astrid Käswurm.
Viele aus der Line-Dance-Welt kennen und schätzen sie als absolute Fachfrau
auf ihrem Gebiet. Allen, die Astrid nicht kennen und Line Dance besser
verstehen wollen, empfehle ich wärmstens ihr Buch
„Von Anchor Step bis Weave“.
Die Ausbildung zum Trainer bei ihr im Herbst 2025 war intensiv, sehr lehrreich und genau der richtige Schritt, um mein Tanzen und das Verständnis für Unterricht auf ein solides Fundament zu stellen.
Ein wirklich wichtiger Punkt in der Ausbildung, der leider oft von Trainern vernachlässigt wird:
Wir als Trainer tragen immer die Verantwortung für die Gesundheit unserer Teilnehmer im
Tanztraining. Ein Punkt, der immer ganz weit im Vordergrund stehen sollte und den kein
Trainer jemals vergessen darf!
Danke Astrid, für dieses wertvolle Werkzeug und vor allem für die lehrreiche Zeit!
Es war am Ende richtig anstrengend, hat sich aber voll gelohnt – und eine ganze
Menge Spaß war auch noch dabei!
7. Country Meets Modern
Bis zu meiner Trainer-Ausbildung lebte ich völlig unbeschwert in meiner eigenen
Line-Dance-Welt. Ich dachte immer, wir machen beim Tanzen alle das Gleiche.
Wir lieben, was wir tun und wie wir es tun. Wir lieben verschiedene Musik und
jeder bewegt sich dazu, wie es sich für ihn am besten anfühlt.
Während der Ausbildung stieß ich dann plötzlich auf eine ganz andere Realität,
die mich tief nachdenklich machte:
Verhärtete Fronten, Berührungsängste und echte „Glaubenskriege“ herrschen zwischen
der klassischen Country-Welt und den modernen Strömungen.
Ich war in der Ausbildung einer aus der kleineren Gruppe der Country-Welt:
Hände am Gürtel und am liebsten mit Cowboystiefeln unterwegs.
Nun ja, ganz ehrlich gesagt:
Von den wenigen aus der reinen Country-Ecke war ich glaub der Einzige
mit den Händen am Gürtel!
In vielen Gesprächen und Diskussionen über Tanzstil und Verhalten auf der Tanzfläche wuchsen in mir immer mehr die folgenden Fragen:
Warum sagt die moderne Welt: Country ist verstaubt?
Warum führen wir Kriege mit Cowboystiefel gegen Sneakers?
Warum werden die einen heruntergemacht, weil sie die Hände am Gürtel verankert haben, und die anderen, wenn sie die Hände nach oben strecken, um Emotionen auszudrücken?
Warum wird eigentlich nicht akzeptiert, dass jeder seinen eigenen Tanzstil hat, den er mit seinen Bewegungen auch ausdrücken darf und vor allem soll?
Steinigt und verbessert mich jetzt auch bitte nicht – ich weiß, dass freie Arme unsere
Bewegung beim Tanzen unterstützen. Das wird auch in meinen Kursen so
gezeigt und erklärt. Trotz allem treffe ich auch oft auf Menschen, die sich
dabei nicht wohlfühlen.
Und genau zu denen sag ich, versuch die Arme einzusetzen, du wirst schnell sehen,
dass dadurch vieles einfacher wird.
Wenn ich selbst die Worte wieder so lese, denke ich mir:
Was können wir tun?
Wie kriegen wir das zusammen?
Wie finden wir alle wieder an einem Ort zusammen – ganz ohne diese Diskussionen?
Mit viel Akzeptanz, kein Gegeneinander, sondern ein Miteinander, ganz ohne Drama?
Was ist die Lösung, was brauchen wir?
Ich glaube:
Einen Ort, der niemandem allein gehört, an dem alle willkommen sind.
Wir treffen uns nicht im verschlossenen Saloon, nicht in der exklusiven Tanzschule und nicht in der anonymen Sporthalle.
Wir schaffen unser gemeinsames Zuhause.
Line Dance Club –
Country Meets Modern
Lasst uns einfach tanzen!
Lasst uns gemeinsam diese Tanzfläche zum Beben bringen!
Haut die Stiefel auf den Boden, nehmt die Daumen in den Gürtel –
oder tanzt elegant und leicht in euren Sneakers.
Aber lasst es uns zusammen tun.
No Drama. No Judgement.
Nur wir, die Musik und der Boden unter unseren Füßen.
8. Von der Line Dance Group zum Line Dance Club
Mit der Vision von Country Meets Modern wurde mir schnell klar:
Ein schöner Gedanke braucht auch ein starkes Fundament.
Aus dem ursprünglichen Projekt Line Dance Group ist nun was viel größeres
gewachsen:
Country Meets Modern
Es geht hier nicht um eine weitere Internetseite oder eine beliebige App,
die Listen verwalten kann und einen Trainer bei manchen Aufgaben unterstützt.
Es geht um viel mehr als nur um die ersten Ideen die ich damals für die App zur
LineDanceGroup hatte.
Natürlich wollen wir die Werkzeuge aus der App auch haben,
viel wichtiger jedoch, wir brauchen:
Der Line Dance Club soll nicht einfach eine digitale Hülle bleiben.
Wenn wir von diesem neutralen Raum sprechen, meine ich eine echte Community
und eine Heimat für uns alle.
Die Website und die Plattform schaffen die Basis, auf der wir uns austauschen,
vernetzen und unterstützen können. Sie bringen viele nützliche Tools mit,
die uns den Alltagsfrust nehmen und die auch einfach Spaß machen.
Wir nutzen diese Plattform, um uns dann auch im echten Leben zu begegnen.
Wir wollen gemeinsam auf der Tanzfläche stehen, uns auf Partys wiedersehen und
vielleicht irgendwann ein großes, eigenes Line Dance Club Event
auf die Beine stellen.
Ein Treffpunkt, an dem Stiefel und Sneakers nebeneinander über den Boden gleiten.
Wo Hände am Gürtel sind und auch manchmal wild durch die Luft fliegen.
Lasst uns einfach gemeinsam beim Line Dance zu moderner und auch alter Musik,
aus den verschiedensten Genre, egal ob Country, Pop, Rock, Schlager -
die Tanzfläche zum Beben bringen!
Ganz wichtig:
Sie ist der Funke, der uns verbindet, und die Brücke, die uns im echten Leben auf der Tanzfläche zusammenbringt!
Lasst uns das gemeinsam angehen
Euer
Alex Fink
Täferrot im August 2026